Das aktuelle Schuljahr in Berichten

Zauberhafte Wasserwelten auf der Bühne des Gymnasiums

Am 26. Februar entführte die 5a, Klasse der Künste des Gymnasiums, die Zuschauer in ihrer ersten Werkschau in eine lebendige und bunte Welt des Wassers.
Mal besinnlich, mal kraftvoll untermalt durch selbst gestaltete Musik und durch eine künstlerisch beeindruckende Kulisse reiste das Publikum gemeinsam mit den Darstellern wortlos durch ein Erleben von Meeresrauschen, Spiel und Spaß am Strand, leisen Regentropfen, donnerndem und beängstigendem Gewitter, aufklarendem Wetter, einer lebhaften Bootsfahrt und dem Unterwassertanz der Meeresnixen. Das selbstständige musikalische Zusammenspiel von Orff-Instrumenten und die teilweise freie Improvisation am Klavier gestalteten verschiedene Klangfarben, welche unterschiedliche Facetten von Wasser überzeugend abbildeten.
In dieser Profilklasse werden die Fächer Darstellendes Spiel, Musik und Kunst verbunden. Diese Verbindung wurde in den „Wasserwelten“ sehr deutlich und bereitete sowohl den Schülerinnen und Schülern als schließlich auch den begeisterten Eltern, Geschwistern und Lehrern ersichtliche Freude. Teamfähigkeit, Kreativität und Selbstständigkeit traten in dieser Inszenierung deutlich zutage. Weiter so!
Wir freuen uns bereits auf die nächsten Präsentationen, sei es der Poetry Slam der 5a im Juli oder das Musical „Ausgetickt? – Die Stunde der Uhren“ der Klasse der Künste aus dem 6. Jahrgang am 3. Juni.

GuG bei den Schnuppertagen

Wieder einmal begeisterten unsere AG-Schüler Viertklässler für das Fach Chemie. Vom 27.01.2020 bis zum 30.01.2020 waren sehr viele Grundschüler der Neustädter Grundschüler bei uns zu Besuch, um das Gymnasium kennenzulernen. Alle Grundschüler lernten dabei das Fach Chemie mit der GuG-AG kennen. Dabei wurden z.B. Teebeutel in Raketen verwandet, Münzen magisch gemacht, um die Ecke gepustet und geprüft, ob Wasser eine Haut hat.
Die AG-Gruppe zog abschließend das Fazit, dass es zwar anstrengend war, aber es sehr Spaß gemacht hat, die jüngeren Kinder für Phänomene zu begeistern!

Team "Developer" bei der First Lego League

Am Samstag, dem 7.12.2019 machten sich 8 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Leine-Schule um 7.00 Uhr morgens auf den Weg nach Stolzenau, um als Team „Developer“ bei der First Lego League anzutreten. Das Saisonthema „Smart Cities“ forderte von den Teilnehmern etwas Kreativität im Bereich der Stadtentwicklung (Neubau und Verbesserung bestehender Gebäude durch Solarzellen, Dachgärten, Anbauten etc., Auflösen eines Staus, Auslösen einer Schaukel uvm.) Dazu mussten auf dem Spielfeld beim Robot-Game einige Aufgaben durch den Roboter bewältigt werden, aber auch ein Forschungsauftrag präsentiert werden. Besonders zu erwähnen ist, dass sich das Team erst seit September kennt und in sehr kurzer Zeit zusammen wachsen musste, was nicht immer ganz einfach war. Die Teilnehmer sind aus den Klassenstufen 5 bis 9 und somit war die Vorbereitung auf den Wettbewerb sehr unterschiedlich, was dazu führte, dass schon bei der Konstruktion des Roboters erst spät ein einheitliches Konzept gefunden werden konnte. Während des AG Betriebes konnte bis zum Schluss keine der Aufgaben vollständig gelöst werden. Umso erfreulicher ist festzustellen, dass das Team am Tage des Wettbewerbes nach anfänglichen Unsicherheiten unglaublich viel geschafft hat und sich in der Gesamtwertung den 13. von 18 Plätzen sichern konnte. Herzlichen Glückwunsch und auf eine erfolgreiches Jahr - bei der nächsten FLL ist eine Platzierung sehr wahrscheinlich!

Benjamin Martens siegt beim Schulwettbewerb

Gerade erst hatten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen im November die Klassensieger des Vorlesewettbewerbs ermittelt, schon sollte es am 5. Dezember 2019 mit dem Schulwettbewerb weitergehen.

Die Aufregung war groß: Ein neues Buch von einem neuen Autor musste ausgesucht werden. Welche Textstelle in dem Buch könnte besonders geeignet sein? Wie sollte gelesen werden, damit der Text möglichst ausdrucksstark, nicht aber übertrieben vorgetragen werden konnte? Und welchen Fremdtext würde Frau Runschke wohl aussuchen?

Als Klassensieger traten beim Wettbewerb Bo Sonnenfeld aus der 6a, Enya Wollnik aus der 6b, Benjamin Martens aus der 6c und Jolena Dziallas aus der 6d an. Joshua Buckle aus der 11a eröffnete als Moderator den Wettstreit mit den folgenden Worten: „Alle, die jetzt vorlesen, sind schon Gewinner. Ihr seid super!“  Und genau so war es dann auch: Jeder Teilnehmer hatte seine besonderen Stärken, der Eine las besonders temperamentvoll, die Andere mit ruhiger und ausdrucksstarker Erzählstimme. Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl waren die Kriterien der Jury. Der Fremdtext sollte bei der Ermittlung des Siegers den Ausschlag geben. „Luzifer Junior. Zu gut für die Hölle“ sorgte im Anschluss an den eigenen Text für viel Erheiterung, sowohl bei den Lesern als auch bei der Jury.

Am Ende konnte es leider nur einen Schulsieger geben: Benjamin Martens überzeugte die Jury sowohl mit seinem eigenen Text aus „Der geheime Schlüssel zum Universum“ von Lucy und Stephen Hawkins als auch mit der Interpretation des Fremdtextes. Er darf nun im Februar bei dem Bezirksvorentscheid in Garbsen antreten. Herr Sell gratulierte ihm und seinen Mitstreitern und überreichte allen Urkunden und Buchgutscheine als Präsente, denn beim Wettbewerb waren ja nur Sieger angetreten!

7 Jahre SoS am Gymnasium Neustadt

„SoS am Gymnasium, brauchen wir hier den Seenotrettungsruf?“, so mag mancher denken, wenn er das erste Mal über die SoS-Tage stolpert. Was ist das eigentlich? SoS ist unser Motto, eine Schule ohne Sucht wollen wir erreichen. Zu diesem Motto hat das SoS-Team des Gymnasiums nun schon zum achten Mal seit dem Schuljahr 2013/2014 zusammen mit mehreren externen Kooperationspartnern am 29. und 30. Oktober 2019 für den achten Schuljahrgang zwei Tage zur Drogenprävention angeboten.
Schon im Vorfeld haben die Schüler zusammen mit der Leineschule am 30.09.2019 das Theaterstück „Alkohölle“ gesehen, ein eindrucksvolles Stück über die Risiken und Folgen von regelmäßigem und übermäßigem Alkoholkonsum. Mitreißend und lebendig, mit Live-Raps untermalt, wurde eines den Schülern klar: Es lohnt sich, für die vielen schönen Momente im Leben klar und da zu bleiben!
An den SoS-Tagen selbst ging es nun darum, diese Idee mit Leben zu füllen. In verschiedenen Modulen ging es nun um Wissen über die Wirkung und Gefahren von Drogen, die Entstehung einer Sucht, strafrechtliche Grundlagen, Übungen zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Sport oder Entspannung als Alternative zu Drogen. Unterstützt wurde das SoS-Team aus Biologielehrern und Klassenlehrern von dem 12. Schuljahrgang des Gymnasiums, der Polizeidirektion Garbsen, dem Team Jugendhilfe der Region Hannover, Entspannungstrainer Herrn Heidrich und Fitnesstrainerin Frau Conrad.

Der Ehemaligenverein lädt ein ...

Der Verein der Ehemaligen am Gymnasium Neustadt e. V. lädt ganz herzlich zum Ehemaligentreffen am

Samstag, 21. Dezember 2019, von 19:30 Uhr bis 01:00 Uhr

ein. Alle zwei Jahre findet dieses Treffen im Schulgebäude an der Gaußstraße statt.

Gewissermaßen als Aufwärmtraining findet auch wieder das traditionelle Volleyballspiel statt, das von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Stockhausenhalle ausgerichtet wird. Eingang: rechts an der Schule vorbei, östlicher Treppeneingang

Alle Ehemaligen und Aktiven sind herzlich eingeladen!

 

P.S.: Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Neustadt a. Rbge. bedankt sich bei seinem Ehemaligenverein für die großzügige Spende in Höhe von 1000,- €, die den SoS-Tagen (Präventionsprojekt Schüler ohne Sucht) zugutekommen soll.

Geschichten mal anders

Die Sechstklässler sind begeistert vom Sagentheater

Am 18. und 19. September 2019 war es mal wieder so weit: Das Gymnasium Neustadt begrüßte Christiane Hess vom Theater am barg, eine herausragende Schauspielerin, die es versteht, die Kinder mit ihren Sagen aus der Neustädter Gegend in ihren Bann zu ziehen.

Das Publikum hing an ihren Lippen und konnte ihr gut folgen, während Christiane Hess in unzählig viele verschiedene Rollen hintereinander schlüpfte. Als sie fragte: „Wollt ihr noch eine Geschichte?“, ertönte ein einhelliges „Ja“ von den Schülern. Von der „Glocke von Mandelsloh“ hatten sie bislang noch nicht so viel gehört. Die Sage vom „Kind in der Mauer“ aus Neustadt kannten die meisten, aber wussten sie auch, dass der Name „Neustadt am Rübenberge“ eigentlich nur ein Übersetzungsfehler eines hannoverschen Stadtschreibers war, der kein Platt konnte? Auch über die Neustädter Hexenprozesse und wie das Steinhuder Meer entstand, konnte Christiane Barg berichten, zum Schluss sogar als einzige verbliebene Zwergenfrau verkleidet, die mit ihrem Torfkahn noch heute über das Steinhuder Meer schippert und manchmal sogar bis nach Neustadt in die Gaußstraße kommt, um dort den Schülern von den alten Geschichten zu erzählen.

Adiós y hasta la vista

Heute ging - eigentlich wie immer - viel zu schnell der Besuch unserer spanischen Gastschüler am Gymnasium Neustadt zu Ende. Wir haben eine erlebnisreiche Woche gemeinsam verbracht mit spannenden Exkursionen nach Hameln, Celle und Hannover. Unsere Gäste wurden sehr herzlich in den Familien aufgenommen und wir haben gemeinsam viele nette Stunden verlebt, umso trauriger war der Abschied heute. Auch dieser Austausch hat wieder sehr viel zum interkulturellen Verständnis beigetragen und mein Dank geht an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen, die mit ihrem Engagement diesen Austausch möglich gemacht haben.

Demokratie ist kein Weihnachtsgeschenk

Solly Ganors Leid begann, als er 13 Jahre alt ist. Zu diesem Zeitpunkt, im Jahre 1941, fielen deutsche Soldaten in seine Heimatstadt ein und verschleppten die Familie erst in ein Ghetto und Solly sowie seinen Vater bald darauf in ein Arbeitslager. Dort mussten sich die Gefangenen buchstäblich zu Tode arbeiten – die Lebenserwartung eines gesunden Mannes lag bei drei bis vier Monaten.

Diese Geschichte beschreibt Solly Ganor – der im Gegensatz zu seinem Vater den Krieg überlebt – in seiner Autobiographie „Das andere Leben – Kindheit im Holocaust“, die Thomas Darchinger und Wolfgang Lackerschmid am 3. September als Lesung auf die Bühne der Aula des Gymnasiums Neustadt brachten.

Der Grimme-Preisträger Thomas Darchinger beeindruckte dabei mit seiner wandelbaren Stimme: zwischen der Furcht eines 13-jährigen Jungen und der Arroganz eines SS-Manns wechselte er mühelos und hielt dabei den Spannungsbogen hoch. Sein Publikum, bestehend aus den 8., 9. und 10. Jahrgängen des Gymnasiums, hatte er so vollständig in der Hand.

Begleitet wurde Darchinger dabei von Wolfgang Lackerschmid am Vibraphon. Lackerschmid – ein versierter Jazz-Musiker, der bereits u.a. mit Chet Baker aufgenommen hat – schaffte es, durch seine Klänge die Szenerien so zu untermalen, dass sie in den Köpfen der Zuhörer noch lebendiger wurden.

Und so wurde der Schrecken anschaulich, die Angst greifbar, aber z.B. auch das Mitgefühl der Wirtin spürbar, die dem ausgehungerten Solly Ganor heimlich mit einem Stück Brot vielleicht das Leben rettete. Die Künstler schafften es, dem Zuhörer zu verdeutlichen, dass es sich hier nicht um Charaktere in einem Buch, sondern um Menschen handelt, die wirklich gelebt haben – und die teilweise unvorstellbar grausam, aber manchmal eben auch sehr menschlich gehandelt haben.

Solly Ganors Lebensgeschichte – das wird klar - ist mehr als ein Stück Vergangenheit. Denn Demokratie, wie Thomas Darchinger sagt, ist kein Weihnachtsgeschenk, das man auspackt und in die Ecke stellt. Demokratie muss jeden Tag gelebt und erhalten werden.

Sonst ist sie eines Tages weg.


Mehr Informationen:

http://www.dasandereleben.de/

 

Clever kochen fürs Klima

„Clever kochen fürs Klima“ am Gymnasium Neustadt

Spätestens seit „Fridays for Future“ ist klar: die Debatte um den Klimawandel ist auch am Gymnasium Neustadt angekommen. So ist es nur folgerichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch mit ihren eigenen Möglichkeiten auseinandersetzen, klimafreundlicher zu leben. Drei Teamerinnen des Umweltzentrums Hannover besuchten am 28. August die Klasse 11a, um über die Zusammenhänge zwischen dem Einfluss des persönlichen Konsumentenverhaltens auf die Umwelt zu sprechen. Vieles war den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt, z.B. dass man regionale Produkte kaufen sollte, weil diese keinen langen, umweltschädlichen Transportweg hinter sich haben. Und auch, dass die Fleischproduktion die Umwelt stark belastet, wussten viele. Was aber tun, wenn man Burger halt gerne mag? Na, wie wäre es mal mit vegetarischem „Fleisch“?

Gesagt, getan. Ein Teil der 11a machte sich daran, aus Kidneybohnen, Haferflocken und einigen Gewürzen eigene, fleischfreie Pattys zu formen. Andere Gruppen machten Wraps mit selbstgemachten Saucen sowie leckere Frucht-Smoothies, was allen Spaß machte und eine schöne, praktische Ergänzung zum Unterricht war.

Und haben die fleischfreien Burger auch geschmeckt? Ehrlicherweise muss man sagen, dass das Echo gemischt ausfiel. Mit ein wenig mehr Übung ließe sich aus der Masse bestimmt eine Alternative zum Fleisch erstellen, vollständig ersetzt werden kann es auf diese Weise aber wohl nicht. Das war aber auch gar nicht das Ziel des Workshops. Ein bewussterer Umgang mit der Natur würde schon reichen, um die Ressourcen des Planeten zu schonen, erfuhren die Schülerinnen und Schüler. Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein und man muss auch nicht jeden Weg mit dem SUV zurücklegen.

 

Mehr Informationen und Rezepte:

www.umweltzentrum-hannover.de/umweltzentrum/clever-kochen/

"Kennen Sie einen Juden?"

„Kennen Sie einen Juden?“

Mit dieser Frage beginnt die Idee hinter der Organisation „Rent a Jew“. Und weiter: „Nein?! Mieten Sie einen!“ Hinter dem etwas provokanten Slogan steht eine vor kurzem durch Bundeskanzlerin Angela Merkel preisgekrönte Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, in Bildungseinrichtungen über das Leben von Juden in Deutschland zu informieren.

Und so besuchten die Referentinnen Judit und Jenny am 30. August das Gymnasium Neustadt, um sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Klasse 11a zu stellen. Die meisten Fragen waren eher persönlicher Natur oder befassten sich mit der Ausübung der Religion. So lernte die Klasse interessante Details über die verschiedenen Strömungen innerhalb des Judentums oder die Bedeutung der traditionellen Kopfbedeckung, der Kippa.

Aber auch politische Themen kamen zur Sprache: Judit und Jenny berichteten von Anfeindungen und Ausgrenzung, die sie regelmäßig im Alltag erleiden müssen. Gespräche wie dieses können hoffentlich dazu beitragen, mehr übereinander zu erfahren und somit Vorurteilen den Nährboden zu entziehen. Es wird sicher nicht der letzte Besuch von „Rent a Jew“ am Gymnasium Neustadt gewesen sein.


Mehr Informationen:

www.rentajew.org

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